GFB-Beauftragte mit Dank verabschiedet


(12. Mai 20123) Am Samstag verabschiedete das Präsidium der THW- Landesvereinigung e.V. die "GFB- Beauftragten" der vergangenen Wahlperiode und dankte für die teilweise jahrzehnte lange Mitarbeit.

Die GFB-Beauftragten der THW-Landesvereinigung NRW e.V. sind das wichtigste Bindeglied zwischen dem Landesvorstand und den örtlichen Helfervereinigungen in Nordrhein-Westfalen. „Sie tragen maßgeblich zur Schlagkraft der Helfervereinsstruktur in NRW bei und sorgen für eine bessere Vernetzung zwischen Orts- und Landesebene“ betonte der Präsident der THW-Landesvereinigung NRW, Rainer Schwierczinski, auf der letzten Tagung der GFB-Beauftragten in dieser Personalkonstellation. Mit der durchgehenden Vernetzung der Helfervereinigungen von der örtlichen Ebene bis hin zur THW-Bundesvereinigung sei möglich, dass berechtigte Anliegen des THW in der Politik Gehör fände. Als konkreter Erfolg kann die erneute Zubilligung einer Erhöhung der Haushaltsmittel für die THW-Ortsverbände durch den deutschen Bundestag im vergangenen Jahr angeführt werden, die auch auf eine wirkungsvolle Lobbyarbeit der Helfervereinigungen auf allen Ebenen zurückzuführen ist.

Schwierczinski dankte den bisherigen GFB-Beauftragten im Namen der gesamten THW-Landesvereinigung NRW e.V. für ihr geleistetes Engagement und überreichte Dankesurkunden. „Einige Kameraden nehmen diese Funktion seit mehreren Jahrzehnten wahr und setzen sich für die Ziele und Ideen der Helfervereinigungen in Nordrhein-Westfalen ein – dies ist eine ganz besondere Form der Verbundenheit, auf die wir auch in Zukunft bauen werden“ betonte er in seiner Ansprache an die Kameraden.

Die gesamte Landesvereinigung NRW e.V. dankt den bisherigen GFB-Beauftragten:

Gerd Escherich (Aachen), Hartmut Dahm (Arnsberg), Richard Brüll (Bielefeld), Rolf Stahl (Bochum), Michael F. Knobloch und Dieter Wiese (Dortmund), Wolfgang Thommessen (Düsseldorf), Gerd Frey (Gelsenkirchen – komm.), Peter Oswald (Köln), Jürgen Diekmann (Mönchengladbach), Peter Bagus (Münster), Erwin Hafer (Olpe), Hermann Klein- Hitpaß (Wesel – Komm.)

Die Funktionen der GFB-Beauftragten werden in Kürze neu besetzt. Durch die Satzungsänderung im vergangenen Jahr werden die GFB-Beauftragten in enger Abstimmung mit den jeweiligen örtlichen Helfervereinigungen durch den Landesvorstand ernannt.

Intensiv wurden die bisherigen Leistungen der THW-Landesvereinigung für das THW in NRW besprochen und die neuen, bevorstehenden Aufgaben festgezurrt.

Besonders begrüßt wurden die Planungen des Präsidiums zur Intensivierung der Einbindung der Mitgliedsvereinen und die Erarbeitung entsprechender Unterstützungsangebote wie standortnahe Seminare zur Vereinsführung und Seminare zur Kassenführung im gemeinnützigen Verein.

Die Einrichtung des Beirates und die derzeit in Abstimmung befindliche Kooperation mit der NRW-Stiftung wurde als zielführender Weg in die Zukunft gesehen – insbesondere hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen hin zu ganz konkreten Projekten.

Der optimierte Internetauftritt, die Newsletter und Kurzinformationen für die Helfervereinsvorstände sind ein wichtiger Schritt hin zu einem intensiveren Austausch mit den Mitgliedsvereinen.

Optimierungsbedarf besteht aus Sicht der GFB-Beauftragten bei der Bekanntmachung der umfangreichen Servicedienstleistungen für die örtlichen Helfervereinigungen und deren Mitglieder – viele sinnvolle Ergänzungs- und Unterstützungsangebote seien in der Fläche nicht immer bekannt.

Intensiv wurde über die anstehende Novellierung des Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz (FSHG) gesprochen, das für das THW in NRW von herausragender Bedeutung ist. Hier wird sich das Präsidium politisch bei den Abgeordneten des Landtages dafür einsetzen, dass mindestens der jetzige Stand für die Möglichkeiten der Einbindung des THW in die örtliche Gefahrenabwehr erhalten bleibt.

Irritiert zeigten sich alle Beteiligten über die derzeit immer noch gültigen Altersgrenzen im THW. „Diese sind nicht mehr zeitgemäß und bis zur in Aussicht stehenden Änderung der entsprechenden Vorschriften im THW können und dürfen wir nicht warten“ fasste Präsident Rainer Schwierczinski die zentrale Forderung der THW-Landesvereinigung NRW auf eine sofortige Aufhebung der Altersbeschränkungen im THW zusammen.

Mit der Intensivierung der Themen rund um SuG schützt das THW seine Helfer, hat aber nicht bedacht, dass dies Geld kostet und dass es auch erledigt werden muss. Dise zusätzlichen Aufgaben auf die THW- Aktiven zu übertragen kann leicht zu einer Überlastung des Ehrenamtes führen.

Rainer Schwierczinski bedankt sich bei Wolfgang ThommessenRainer Schwierczinski bedankt sich bei Wolfgang Thommessen

und hier bei bei Rolf Stahlund hier bei bei Rolf Stahl

Text und Bilder: Sascha Brennig

Weitere Bilder finden Sie bei "Ansprechpartner" - "GFB- Beauftragte".

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