Das Präsidium tagt in Mönchengladbach


(6. Mai 2013) Am Montag, 6. Mai, tagte das Präsidium der THW-Landesvereinigung NRW e.V. im THW- Ortsverband Mönchengladbach.

Der Wunsch der Mitgliedsvereinigungen, zentrale Seminare über anstehende Themen zu besuchen, wurde konkretisiert. "Pflichten des Vorstandes einer gemeinnützigen Vereinigung", "Auswirkungen des SEPA- Verfahrens auf die Schatzmeisterarbeit", " Kassen- und Buchführung im lokalen Verein" werden die ersten Themen sein, die die Landesvereinigung NRW e.V. anbieten wird. Die Ausschreibungen für diese Seminare, die dezantral - nahe bei den Vereinen - durchgeführt werden, starten in Kürze.

Werthaltige Präsente, die die Landesvereinigung für die Mitgliedsvereine anbieten wird, wurden als Muster begutachtet, sie werden schon bald bestellt bar sein.

Die Flyer für die Helfervereinigung, die auf die lokale HV personalsiert werden können, werden überarbeitet.

Die Position der Landesvereinigung nur Neugestaltung des FSHG NRW wurde erarbeitet und mit den Vorstellungen des THW- Landesverbandes NRW, der durch Herrn Klaus- Dieter Büttgen vertreten war, eng verzahnt. Auch zur möglichen Novellierung des THW- Gesetzes in der nächsten Legislaturperiode bildete sich das Präsidium eine erste Meinung, die kurzfristig mit den Vorständen der anderen Bundesländer abgestimmt werden soll. NRW hat hier sehr konkrete Vorstellungen.

Unzufrieden ist die Landesvereinigung mit der Verteilung der Bundesmnittel bei der BA THW. NRW hat dabei nicht den Stellenwert, der dem Land aufgrund seiner Größe und seiner Bedeutung zukommt. Sehr deutlich wird das beim Thema Liegenschaften. Da die THW interne Einigung der Länder mit dem Bund als gescheitert anzusehen ist, wird sich die Landesvereinigung in Abstimmung mit dem Landesverband NRW hier aktiv einbringen.

Präsident Rainer Schwierczinski und Beiratsgeschäftsführer Wolfram Seegers, Vizepräsident der Landesvereinigung NRW, berichteten über die ersten Gespräche in Sachen Beirat NRW. Die Beiratsmitglieder haben schon sehr ansprechende Ideen entwickelt. Ein erstes Projekt wird gerade konkretisiert. Gemeinsam mit der NRW- Stiftung wird geprüft, ob und wie das THW in Rumänien bei der Infrastruktur unterstützen kann. Gerade in Rumänien hat NRW große Erfahrung, weil unser Land vor Jahren intensiv in Rumänien gearbeitet hat. Die nächste Sitzung des Beirates wird für Mitte zweite Jahreshälfte geplant.

Der neu gewählte Landesjugendleiter, Matthias Berger, stellte ich vor und hat auch gleich mit der Arbeit im Präsidium begonnen. Der Landesjugendlager 2013 findet vom 27. Juli bis 2. August 2013 in Solingen statt, am 28. Juli ist der Landesjugendwettkampf. Das Präsidium ist dem Wunsch der Jugend, einen Wanderpokal zu stiften und zu überreichen, gefolgt. Überflüssig zu erwähnen, dass sich auch die Landesvereinigung NRW wünscht, dass möglichst viele THW- Aktive die Jugendlichen anfeuren. Das Präsidium wird am 28. Juli um 10:00 Uhr eine Sitzung in Solingen durchführen und danach den Jugendwettkampf besuchen.

Über den neuen Arbeitskreis ARCHE im Land NRW wurde berichtet, der mit den Key- Playern aus der THW- Familie das Thema "Helfererhalt und Helferbindung" ganz oben auf seiner Agenda hat und versucht, den "blauen Faden" in der THW- Familie zu beschreiben und nachhaltig zu verfolgen. Wohin entwickelt sich unser THW in NRW?

Als Vorschlag für das Bundesjugendlager 2014 in NRW wurde der THW - Jugend- Bonn die Stadt Düsseldorf vorgelegt, die das Bundesjugendlager gerne in ihren Grenzen beherbergen würde und die jetzt schon ausgezeichnete Rahm,enbedingungen angeboten hat. In der 2. August- Woche 2014 könnten sich hier die Jugendlichen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland zu einer wunderschönen Woche am Rhein treffen. Die Entscheidung des Bundesjugend steht unmittelbar bevor. Und das ist dann der finale Startschuß, wo "wir mit alle Mann" helfen, aus diesem Lager ein "Event" zu machen und die THW- Jugend NRW nachhaltig unterstützen werden!

Die Landesvereinigung wird sich bei der Forderung an die Politik, den bestehenden Stau bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen und bei Gerätschaften mit dem Vorschlag auf ein fünf- Jahresprogramm einbringen. und wird diese Forderungen gemeinsam mit den Freunden in den anderen Ländern qualifizieren und quantifizieren. Bevölkerungsschutz ist nicht zum Null- Tarif zu haben. und das THW mit seinen ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern muß hier seiner Bedeutung entsprechend von der Politik gefördert werden.

Mönchengladbach-Mai-2013


Das Präsidium in Mönchengladbach (von links):

Matthias Berger, Wilhelm Gerwing, Hermann Klein- Hitpaß,
Gerd Frey, Rainer Schwierczinski, Klaus- Dieter Büttgen,
Wolfram Seegers, Peter Oswald

Foto: Weiler

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