Zu Gast bei der Präsidentin des Landtages NRW

Frau Carina Gödecke lud ein

Am 26.09.2012 beging das THW in NRW seinen 60-jähriges Bestehen. Auf Einladung der Präsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen trafen sich Abgeordnete des Landtages, kirchliche Würdenträger, Freunde aus dem In- und Ausland und die Damen und Herren KB, OB und GF im Plenum des Düsseldorfer Landtages.

Nach den Eröffnungsklängen des Bundespolizeiorchesters Hannover begrüße die Präsidentin des Landtages die Anwesenden: "Ich begrüße Sie zu Ihrer Geburtstagsfeier. Mit dieser Feier wollen wir stellvertretend den 18.000 Menschen danken, die sich in Nordrhein Westfalen zum Technischen Hilfswerk, bekennen und dort unverzichtbare Arbeit für uns alle im Ehrenamt leisten. Dass dieser Dank aus der "Herzkammer" unseres Landesparlaments kommt dem Plenarsaal damit will ich den Dank des Parlamentes für 60 Jahre THW in NordrheinWestfalen zum Ausdruck bringen".

Die Festrede hielt der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, Mike Groschek. Rainer Schwierczinski, Präsident der THW-Landesvereinigung NRW e.V. zitierte Henry Ford: "Zusammenkomm ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit führt zum Erfolg." Die Zusammenarbeit zwischend dem THW-Landesverband NRW und der THW-Landesvereinigung e.V. ist erfolgreich. Von Anbeginn an war und ist die Arbeit der THW Landesvereinigung für das THW in NRW satzungsgemäß darauf gerichtet, das großartig Engagement der vielen tausend ehrenamtlich und auch hauptamtlichen THW-Helferinnen und TH-Helfer in Nordrhein-Westfalen und die Jugendarbeit in den Ortsverbänden fördernd zu begleiten. Dies erfolgte so in den zurückliegenden Jahren und wird auch weiterhin ein zentraler Schwerpunkt der THW Landesvereinigung NRW sein.

Durch eine Vielzahl von unterschiedlichsten Aktivitäten und Bemühungen für Anerkennung und Akzeptanz, aber auch, und dies nicht zuletzt, für die finanzielle und praktische Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements einzutreten. Die THW-Landesvereinigung NRW ist der Zusammenschluss der rechtlich und wirtschaftlich selbständigen örtlichen THW-Helfervereinigungen in Nordrhein-Westfalen verbindet durch seine Arbeit die örtlichen THW-Helfervereinigungen mit den Aufgaben und Zielen der THW-Bundesvereinigung.

Gerade vor dem Hintergrund starker gesellschaftlicher Veränderungen, wie der Aussetzung der Wehrpflicht und, der demografischen Etwicklung sowie den Umbrüchen und dem Wandel im Bereich der Erwerbstätigkeit kommt dem Erhalt und der Sicherung des Ehrenamtes nicht nur im THW sondern im gesamten Bereich des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, eine außerordentlich große Bedeutung zu, die nicht unterschätzt werden darf.

Die Menschen im Land Nordrhein-Westfalen sind unverändert auf eine schnelle, fachlich kompetente und koordinierte Hilfeleistung in Not- und Katastrophenfällen angewiesen. Hierzu leistet das THW NRW seit 60 Jahren einen wichtigen Beitrag. Und William Faulkner hat schon festgestellt, dass man die Dinge, auf die es im Leben wirklich ankommt, nicht kaufen kann.

Den Gruß dem BMI überbrachte der Leiter der Abteilung KM, Norbert Seitz. In den folgenden Gesprächen bei einem Imbiss im Foyer konnten die THW-Aktiven mit den Freunden aus dem In- und Ausland, den Damen und Herren Abgeordneten und mit den weiteren Gästen über das THW, die Helfervereinigung und die eigene Situation vor Ort noch ausführlich reden. Eine gelungene Veranstaltung im Düsseldorfer Landtag

Text: Sascha Brennig

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