Besuch der Bundeskanzlerin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu Gast bei den Helferinnen und Helfern des THW

Sie besuchte gemeinsam mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière am Dienstag, den 19. August 2014, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Bonn, informierte sich über die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz und tauschte sich mit den ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz tätigen Helferinnen und Helfern aus.

Schon bei ihren Besuchen in den Hochwassergebieten 2013 überzeugte sich die Bundeskanzlerin von dem persönlichen Engagement der Helferinnen und Helfer, die meisten von ihnen ehrenamtlich im Einsatz. Beeindruckt von dieser gelebten Solidarität suchte sie jetzt beim THW das Gespräch mit den freiwillig engagierten Menschen.

In ihrer Rede führte die Bundeskanzlerin aus: „Der Staat unterstützt mit sachlichen oder finanziellen Mitteln. Er hilft durch die Gestaltung geeigneter Rahmenbedingungen. Vieles muss auch in Kooperation von Bund und Ländern geschafft werden. Aber die tragende Säule unseres Zivil- und Katastrophenschutzes ist letztlich das freiwillige Engagement. Deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ohne Freiwillige, ohne Ehrenamtliche ist kein Staat zu machen.“ Weiterhin fuhr sie fort: „Gemeinnützige Hilfe kennt viele Facetten. Wichtig ist, dass sie deutlich macht, dass es Werte in unserer Gesellschaft gibt, die ganz konkret durch das eigene Handeln umgesetzt werden: Hilfsbereitschaft, Solidarität und soziale Verantwortung. Solche Werte werden in den Organisationen des Bevölkerungsschutzes gelebt – egal, ob bei den Haupt- oder Ehrenamtlichen. Wichtig ist, dass wir Nachwuchs haben. Deshalb spielt die Jugendarbeit eine ganz zentrale Rolle. Hier werden durch die Erwachsenen Vorbilder gezeigt, hier werden jungen Leuten Möglichkeiten gezeigt mitzumachen, auch kundig zu werden.“

Das THW demonstrierte der Kanzlerin einige Beispiele aus seinem breiten Einsatzspektrum.  Zum Bergen und Retten verwenden die THW-Aktiven beispielsweise die Ringsäge. Mit dem Werkzeug können sie Betonplatten zerteilen und Hauswände öffnen, um etwa verschüttete Personen zügig zu befreien. Neben ehrenamtlichen THW-Helfern und -Helferinnen sowie Vertretern der THW-Bundesvereinigung e.V.,Der Präsident der THW- Bundesvereinigung e.V., Stephan Mayer, MdB, und die Vizepräsidenten, Christine Lambrecht, MdB und Rüdiger Jakesch, waren mit der Kanzlerin aus Berlin gekommen,  hießen auch zwei Nachwuchskräfte der THW-Jugend e.V. die hohen Gäste willkommen. Mit ihnen sprach die Bundeskanzlerin über ihre Ziele und Beweggründe für ein ehrenamtliches Engagement im THW.

Vizepräsident Gerd Friedsam begrüßte den Besuch der Kanzlerin: „Die freiwilligen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen, der Feuerwehr und des THW leisten tagtäglich eine großartige Arbeit. Es ist wichtig, dass die Politik auf allen Ebenen – bis hin zur Bundeskanzlerin – diese Leistung anerkennt und den ehrenamtlich getragenen Katastrophenschutz fördert“, sagte Friedsam.

Darüber hinaus präsentierten die Partner im Bevölkerungsschutz – der Arbeiter Samariter Bund, der Deutsche Feuerwehrverband, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst – ihr Leistungsspektrum.

Bundeskanzlerin unterstützt die THW- Helfer bei der Übung/ Fotos: Demel/ BundesregierungBundeskanzlerin unterstützt die THW- Helfer bei der Übung/ Fotos: Demel/ Bundesregierung

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